Am Samstagvormittag fuhren mein Dad, Mechaniker Bogo, seine Frau Oda und ich nach Valkenswaard. Aufgrund der hohen Starterzahlen mussten wir vor Ort vier Stunden warten, um unseren Platz im Fahrerlager zu beziehen. Um die Zeit produktiv zu nutzen, erledigten wir die Abnahme der Bikes in dieser Zeit.


Wie angekündigt, begann es schon in der Nacht von Samstag auf Sonntag zu reg-nen, sodass Ostersonntag das gesamte Fahrerlager bereits unter Wasser stand.
Zu diesem Zeitpunkt war die Strecke jedoch noch einigermaßen befahrbar. Da es stellenweise noch sehr rutschig war, hatte ich im Freien Training so meine Probleme.
Selbst die Damen Klasse war beim WM Lauf in Valkenswaard mit 49 Pilotinnen sehr stark besetzt, was es erschwerte eine Schnelle Runde im Zeittraining zu absolvieren. Letztendlich erreichte ich dort Platz 6, womit ich recht zufrieden war.
Anders als bei anderen WM Wochenende, waren die zwei Wertungsläufe an getrenn-ten Tagen. So hatten wir am Ostersonntag schon unseren ersten Lauf. Meinen Start-platz wählte ich bewusst etwas weiter außen als sonst. Ich kam super aus dem Star-gatter, rutschte jedoch in der ersten Kurve weg und verlor einige Plätze.
Letztendlich begann ich die Aufholjagd von Platz 20. Mein nicht zu findender Rhyth-mus eschwerte den Kampf und ich konnte nur bis Platz neun vor fahren. Der 9. Platz war sehr deprimierend und ich war absolut nicht zufrieden.
Montagmorgen zum zweiten Lauf, galt es den Vortag zu verbessern. Diesmal stellte ich mich am Start weiter nach innen. Der Start zum zweiten Lauf war nicht ganz op-timal, jedoch konnte ich diesmal nach der ersten Kurve bis auf Platz 6 vorfahren.
Zwischendurch viel ich auf Platz 9 zurück, konnte den zweiten Lauf jedoch auf Platz 7 beenden. Da es sehr an den Kräften zerrt von hinten nach vorne zu fahren musste ich dann gegen Ende des Rennens spüren, da mehr als Platz 7 einfach nicht möglich war.
In der Tageswertung war ich 6te, dass einzige positive an diesem Wochenende war, dass ich in der Meisterschaft meinen 4. Platz verteidigen konnte.
Seite 3 von 3
Abschließen möchte ich mich bei allen bedenken, die mich so tatkräftig unterstützen. In diesem Fall bedanke ich mich vor allem bei meinem Dad, meinem Mechaniker und seiner Frau, die mir trotz meiner schlechten Laune und Enttäuschung immer gut zu-reden.
Außerdem gilt ein Riesen dank meinen ganzen Sponsoren, ohne die vieles nicht so möglich wäre. Vielen Dank!!!